All die schönen Dinge (Rezension)

❧ Sonntag, 29. Mai 2016 0 Kommentare

Titel: All die schönen Dinge
Autor: Ruth Olshan
Verlag: Oetinger
Preis: 14,99 Euro
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 288
Reihe: /

Klappentext

Tammie hat eine Vorliebe für Pistazieneis. Und für Sprüche. Genauer gesagt: für Sprüche, die auf Grabsteinen stehen. Ein etwas ungewöhnliches Hobby für eine 16-Jährige. Weniger ungewöhnlich wird es, wenn man weiß, dass Tammie ein Aneurysma im Kopf hat. Das hat es sich dort inmitten ihrer Synapsen bequem gemacht und kann jeden Moment explodieren. Oder eben nicht. Das ist die entscheidende Frage und um die kreist ziemlich viel in Tammies Leben. Erst als Tammie eines Tages auf dem Friedhof einen Jungen kennenlernt, der an Grabsteinen rüttelt, ändert sich von Grund auf alles für sie.
Meine Meinung

Entdeckt habe ich ''All die schönen Dinge'' auf dem Blog der lieben Lisa und nachdem ich ihre Rezension zu dem Buch gelesen habe, wollte ich es unbedingt lesen.

Eigentlich ist das Thema Tod, das in dem Buch eine große Rolle spiel, gar nicht so leicht, aber die Autorin hat das Thema Tod mit einer Portion Glück, Lebensfreude und jede Menge Emotionen verpackt, sodass es leichter wurde und etwas worüber man sprechen kann, soll, darf.

Die Art wie die beiden Protagonisten Tammie und Fynn mit dem Aneurysma von Tammie und mit dem Thema Tod umgingen fand ich besonders, da sie voller Lebensfreude und Tatendrang sprühten, statt Trübsal zu blasen und sich selbst zu bemitleiden. Auch wenn das Angesichts der Tatsachen für mich als Leserin verständlich gewesen wäre.

Die Geschichte sprüht zwar vor positiver Energie, aber es gab auch sehr berührende Situationen, die nachdenklich machten.

Der Schreibstil war locker und leicht und das Buch lies sich flüssig und im Nu lesen, aber eine gewisse Weisheit und Tiefgründigkeit begleitet einen das ganze Buch lang.

Eine ganz kleine Kleinigkeit, die mir nicht so gut gefallen hat, dass Tammie und Fynn sich schon nach der ersten oder zweiten Begegnung für immer und ewig ineinander verliebt haben. Es gab keine ''Hallo, ich heiße Patrick Star, wohne im Baguette-Stadt, habe fünf Schwestern und mag saure Gurken.'' - Phase.

Fazit

''All die schönen Dinge'' ist eine Geschichte über das Leben, den Tod und die erste Liebe, die glücklich und traurig zugleich macht.

5 Sterne
★★★★★





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